Gibt es grad niemanden auf den man fliegen kann? Keinen der einen auffängt?

Keiner ist da, es gibt einfach grad keinen Menschen, den man auch nur ein kleines Bisschen toll finden könnte. Und man fragt sich, wo sind die? Mit 14/15 Jahren fand man doch auch immer irgendjemanden toll, jemanden für den man geschwärmt hat, den man süß fand und dennoch kaum was mit demjenigen zu tun hatte. So eine kleine Schwärmerei beflügelt das Herz ein wenig, ohne es anschließend zu verletzen. Man macht sich ja keine wirklichen Hoffnungen, man schwärmt nur ein wenig. Sowas sollte man, auch wenn man aus der Teenagerphase raus ist, für sich bewahren. Ein bisschen schwärmen..vielleicht für einen Sänger im TV, oder einen Schauspieler oder halt der süße Typ aus dem coolen Klamottenladen. Einfach ein wenig die Gedanken tanzen lassen, fröhlich tanzen lassen und nicht depressiv zu Hause sitzen. Irgendwann kommt wieder ein richtiger Mensch, der einen wirklich berührt, der nicht nur eine Schwärmerei ist. Doch bis dahin: Schwärmen wie ein Teenager.

 

Das wären meine Zutaten..

Februar 20, 2012

…wenn ich mir nen Mann backen könnte.

 

Nuovo

Januar 30, 2012

Zu deutsch: Neu.

Neue Sachen wagen. Alte Pläne neu gestalten und endlich in Angriff nehmen. Aufhören zu nörgeln wie es ist, es ändern. Alles auf sich zukommen lassen.
Den ersten Schritt wagen, ohne vor Angst wieder einen Rückzieher zu machen.
Trotzdem Angstgefühle haben, und nicht wissen wieso. Man fängt doch gerade das an, was man will. Ist man doch dieses Gewohnheitstier? Obwohl man es nicht sein möchte. Trauert man jetzt schon um das was man nicht mehr haben wird, wenn das Neue erstmal Wurzeln schlägt? Ist doch Quatsch. Das was jetzt ist möchte man doch hinter sich lassen. Also doch lieber auf das Neue freuen, die Pläne wirklich verwirklichen.
Verwirrt sein. Nicht wissen was man letztendlich will. Will man es oder läuft man auf diesem Weg nur vor etwas anderem davon?
Macht man das Neue aus den richtigen Gründen. Oder schiebt man andere Gründe vor. Ist man ehrlich zu sich selbst.
Was nun machen aus dem Leben. Stillstand ist beschissen. Also ist das Neue doch gut.
Klarheit wäre schön.

Nur ohne Zwang lockt der Gewinn. Gib deinem Leben keinen Sinn

-Vierkanttretlager

Wünsche abmelden

Dezember 8, 2011

Es gibt Tage an denen man vergeblich die Esc-Taste sucht aber merkt, dass man nicht vor dem Laptop sitzt.

Viele haben Träume, Wünsche, Vorstellungen ihrer Zukunft und hoffen auf dessen baldige Umsetztung. Doch wer nicht genug Geduld hat darauf zu warten und schon alles in die Hand genommen hat um diese zu erfüllen und es trotzdem nicht hin haut, dem bleibt vielleicht doch nur die Esc-Taste im Reallife.

Auf Abstand gehen vom Alltag, von dem was einen von seinen Zielen abhält. Einsehen dass die Wunschvorstellung nur im Traum funktioniert und sich auf andere, positive Dinge im hier und jetzt konzentrieren. Für den einen ist es die Arbeit die glücklich macht, für den anderen wenn er genug zum Rauchen hat und für wieder andere ein bestimmter Ort, eine Stadt, die sie vom Murmeltierleben ablenkt. Nur sind es oft Dinge die nicht lange anhalten und schnell ist man zurück von wo man geflohen ist. Was dann? Weitermachen? Da bleiben aber was ändern? Aufhören immer das selbe zu sagen, zu schreiben und zu hören?

Seit 2 Jahren die selben Orte, die selbe Musik, die selben Gedanken, die selben Menschen und irgendwie hängt man fest. Wie nun also den richtigen Weg rausfinden. Die richtigen Worte für den Abschied finden? Die wahre Begründung für den Abschied finden. Das zurück lassen was einen aufhalten könnte.

Abschied nehmen. Abschied von dem was trauig macht. Abeschied von unrealistischen Hoffnungen. Abschied von der Traumwelt. Die wünsche abmelden und an einem anderen Ort neu einloggen.

“ You would feel much better if you left this life alone,
I know you’ve got up and hung the phone up.
Don’t do this to yourself.
Don’t be scared to take a step into the dark unknown.
Are you ready to grow up?
Let’s get ready to grow up!”

 

Nix hinzuzufügen

November 14, 2011

“Ich bin unperfekt, jeder kann meine Fehler sehen
Einfach unperfekt, eine unlesbare DVD
Unperfekt und ich werde wohl nie verstehen,
wie mich so, wie mich so, wie mich so..
..irgendjemand lieben kann, irgendjemand lieben kann”

— Unperfekt – Mackes (MANX)

Nummer Eins

Juli 19, 2011

Momentan ist eine Zeit, in der es keine schönere Nummer Eins in den Charts geben kann.

Es steht ein Künstler an der Spitze, der genau dort hingehört. Er hat sich über viele Jahre vieles aufgebaut, viele Konzerte gespielt, viele Menschen begeistert und mit seiner Musik berührt. Nun erreicht er durch dieses langerwartete Musikstück noch viel mehr Menschen und wird ein Einserschüler. Und für diese Note hat er viel getan. Er war lange Zeit die Vorband oder hat auf kleinen Bühnen gespielt und dennoch immer das beste Konzert der Abends hingelegt. Die Energie, die er in seine Liveshows sprüht sollte so manchen anderen mal in die Venen gespritz werden. Und egal wie viele Menschen vor der Bühne stehen oder ob diese seine Musik mögen oder nicht, er gibt immer hundert Prozent, zumindest habe ich noch nie etwas anderes erlebt. Darüber hinaus ist er sehr Publikumsbezogen und jeder der sein Konzert frühzeitig verlassen sollte ist ein Idiot. Nicht nur die Lieder die einen mitreißen rumzuspringen fesseln die Menschen an das Konzert, vor allem sind es diese denen man zuhört. Man steht da, genießt die Musik, hört aufmerksam zu und die Gänsehaut läuft einem den Rücken hinab. Genau diese Art von Musik und Liedern befinden sich auf diesem Wundervollen Nummer Eins Album, und genau weil er diese Musik macht, die Musik die ihn ausmacht und die er kreiert hat, aus so vielen Einflüssen, steht er da oben. Diese Musik ist neu und kann/wird viele Menschen erreichen, eben weil sie so menschlich ist, so ehrlich ist, so schön ist. Es werden wahre Geschichten erzählt und wahre Gefühle beschrieben. Casper ist ein Künstler, der es noch weit nach vorne schaffen, duch die Decke gehen wird und trotzdem auf dem Boden bleibt. Wahrscheinlich einer der das ganze im Moment vielleicht noch gar nicht wirklich realisiert hat, aber auf jeden Fall einer der ganz Großen, der die aktuelle Aufmerksamkeit und den Respekt der ihm zugetragen wird, mehr als verdient hat.

Das hier soll kein Liebesbrief sein, sondern ein Versuch meine Freude über den Erfolg eines einzelnen Künstlers in ein paar Worte zu fassen. Alle die, die nicht wissen sollten wovon ich hier schreibe oder jene die diese Scheibe noch nicht besitzen sollten, lege ich wirklich sehr ans Herz in den nächsten Musikladen zu gehen oder sich das Werk hier http://www.amazon.de/XOXO-Casper/dp/B00502AUJO/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=music&qid=1305143217&sr=8-2 zu kaufen. Und dann: zuhören, fühlen und verstehen.

xoxo
j.

“Was wäre wenn..?” Ja was wäre wenn man zu diesem und jenem Zeitpunkt eine andere Entscheidung getroffen hätte. Wenn man dadurch in einer anderen Stadt, vielleicht sogar in einem anderen Land leben würde? Dadurch ganz andere Menschen kennen würde, einem ganz anderen Beruf verfolgen würde. Wo wäre man dann jetzt. Und wäre man trotzdem so unglücklich oder glücklich wie man es gerade ist? Inwiefern hätte eine einzig andere Entscheidung unsere Persönlichkeit beeinflusst und verändert? Was ist mit den Menschen die man nur durch diese oder jene spontane Entscheidung kennen gelernt hat, und die anschließend ein wichtiger Teil des eigenen Lebens geworden sind. Wie wäre man ohne sie? Doch bestimmt nicht so wie man jetzt ist, wenn sie einen in vieler Hinsicht geprägt haben. Oder wie wäre das Verhältnis zu diesen Menschen wenn sie in ihrem Leben irgendwann man eine andere Entscheidung getroffen hätten, als sie es getan haben. Wie wäre man zueinander/miteinander würde es andere in deren Leben nicht geben, weil sie diese nie kennen gelernt hätten. Wäre die zwischenmenschliche Beziehung trotzdem die gleiche, weil nun mal mehr oder weniger nicht ist, oder würde es anders aussehen? Und wenn ja, wenn es dadurch anders wäre, wie viel anders wäre man selbst? Wie zufriedener oder glücklicher wäre man wirklich? Vielleicht soll einfach alles genau so sein wie es ist, und trotzdem stellen sich manchmal diese Fragen wenn man nicht zufrieden ist mit seiner aktuellen Situation im eigenen Leben. Doch wenn es so sein soll, soll es doch bestimmt auch besser werden, man wird reifen aus den Erfahrungen die man durch ganz bestimmte Entscheidungen getroffen hat, und danach leben. Weiter machen auch wenn alles grade keinen Sinn macht. Und wenn es so sein soll, muss es wohl so sein. Und trotzdem: Was wäre wenn ichs anders gemacht hätte?

Geträumte Einsicht

Juli 14, 2011

Es gibt Zeiten in denen läuft es nicht so wie viele es sich wünschen. Selsbt wenn sie sich es schon lange aus tiefstem Herzen wünschen und alles dafür tun, dass es so wird wie gewünscht, kommen viele dieser Wünsche nicht in Erfüllung.

Nun gibt es auf der einen Seite die Art von Menschen, die trotzdem niemals die Hoffnung aufgeben, egal was passiert, sie träumen weiter ihre Wünsche und sind optimistisch, dass diese noch in Erfüllung gehen. Diese laufen durch ihr Leben und denken sich: “Irgendwann wird alles gut” und grinsen alles zu Boden. Auf der anderen Seite jedoch gibt es die Art von Menschen die seit Jahren hoffen, hoffen und hoffen, hoffen das ihre Wünsche noch in Erfüllung gehen, nun aber nach diesen verhofften Jahren ihre Hoffnungen längst aufgegeben haben. Weil nicht nur das schief läuft was sie sich erträumen sondern auch noch das, wovon sie ausgegangen sind, dass es selbstverständlich ist. Und wie sie es drehen und wenden es wird nicht die Lösung geben die sie sich erhoffen. Doch solange diese nur offensichtlich hoffnungslos sind und tief in ihrem inneren doch noch ein kleiner Hoffnungsschimmer ist, können auch sie träumen.

Viele sehen auch die Hoffnungslose Realität, und denken sich mit dem Kopf dass sie sich keine Hoffnungen mehr machen brauchen, doch das Herz denkt anders und hofft noch immer, auch wenn der Kopft das abstreitet. Doch was ist nun besser? Den vielleicht unrealistischen Hoffnungswunschträumen nacheifern oder der Realität ins Gesicht blicken und der Hoffnung lebewohl sagen?

…und es war der Tag auf den ich seit Jahren warte.
08.07.2011 seit Monaten geht mir dieses Datum durch meinen Kopf, seit dem Tag als feststand, dass an diesem Tag das neue Casper Album “XOXO” ans Licht kommt. Ich dachte mir so: ” Freitag hab ich frei..und da warte ich hier in meiner Wohnung bis der Postbote klingelt, dann springt ich fröhlich hüpfend zur Tür, dass er mich für komplett Geistesgestört hält und nehme mit Freudentränen in den Augen Das Päckchen an” So ähnlich ist es dann auch abgelaufen…

Wie beginnt man so einen Tag? Mit Kaffee und Kippen, ganz klassisch. Und ein wenig hibbelig und ungeduldig sein. Bis der Postbote kommt. Ich hab ihm schon von weitem zugerufen: “Ist da n Päckchen für mich dabei?“. Als er wirklich eins für mich hatte, flippte ich natürlich komplett aus vor Freude und habe somit den armen Mann von der Post total verstört, das merkte ich als er mir zitternd das Päckchen überreichte. Meine Unterschrift war auch ziemlich zittrig, das geb ich zu.

Und dann saß ich da, nachdem ich alles aufgerissen und ausgepackt hatte, umarmte meine neue Platte und hörte gespannt der neuen Musik in meinem Radio zu. Ich mag es gar nicht beschreiben, weil es für mich im Moment noch unbeschreiblich ist. Ich kann nur sagen was ich gefühlt habe. Und da haben sich einige Gefühle getroffen. Als erstes war da natürlich die Freude es überhaupt endlich mal hören zu können, die richtigen Lieder zu denen die ich nun schon live oder über Youtubegedudel gehört habe, aber vor allem die, die ich noch gar nicht kannte. Das nächste Gefühl, hat sich in Gänsehaut umgewandelt, weil diese musikalische Untermalung der Texte in jedem Fall, zu jedem Wort perfekt passt. Bei den schon bekannten Liedern stellte sich ein wenig Nostalgie ein, in Erinnerung an eine tolle Tour mit vielen schönen Konzertmomenten. Und natürlich sticht so manche Zeile direkt ins Herz, weil sie so viele ähnliche Momente beschreiben, wie ich sie selbst schon erlebt oder gefühlt habe, oder gerade fühle und komplett nachvollziehen kann.
Am Ende dieses wundervollen, langerwarteten Tages bleibt mir nur zu sagen: Dieses Gesamtkunstwerk ist rundrum perfekt, es berührt, es reißt mit, es lässt Kopf nicken, es lässt hier und da tanzen und es lässt mich denken, dass ich diese eine Zeile die ich gerade gehört habe unbedingt mal zitieren möchte.
Ich lege diese Platte all denen nah ans Herz, die mit zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen wollen und gerne über das Zugehörte nachdenken.

XOXO
J.

Frisch verliebt.

Mai 22, 2011

Ich wäre so gerne frisch verliebt.

Glücklich frisch verliebt, mit gemeinsamen verrückten und unrealistischen Zukunftsplänen. Ständiges Anrufen oder Schreiben, weil man es ohne einander nicht aushalten kann. Die ganze Nacht nebeneinander liegen und nicht schlafe, weil man viel zu beschäftigt damit ist den anderen anzugucken und zu reden und zu knutschen und zu machen was man eben so frisch verliebt macht. Allen anderen davon vorschwärmen. Die rosarote Brille genießen und durch die Gegend fliegen. Lauthals Liebeslieder summen/singen und es nicht mitbekommen. Ein Dauergrinsen im Gesicht haben und es nicht wegbekommen. Auf die Frage: “Wie gehts dir?” mit: “Wundervoll, war nie besser!” zu antworten. Vor kribbeln im Bauch keinen einzigen Bissen, selbst nicht vom Lieblingsessen, runterkriegen. Und den ganzen Tag nur Sam Cooke und so hören.

Irgendwann wird es wieder so sein.

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